Streifzug am Wegesrand

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Von Hendrik Schulz – Kassel. Hinz & Schulz: Wie zwei auswärtige Reporter die Stadt Kassel erleben

 

Kassel. Rund 200 000 Einwohner, drittgrößte Stadt in Hessen, das Herz Deutschlands – so weit, so klar. Aber was hat Kassel noch zu bieten? Das finden die Gastreporter Hendrik Schulz und Torben Hinz fünf Tage lang mit unvoreingenommenem Blick heraus. Zum Einstieg streunen die beiden einen Montag lang kreuz und quer durch die Stadt und halten einfach mal die Augen auf.

 

Hinz: Na Schulz, Kulturschock?

Schulz: Nö, eigentlich nicht. Kassel ist Siegen gar nicht mal so unähnlich – außer dass es doppelt so groß ist. Eine boomende Universitätsstadt im Mittelgebirge, voller Bausünden und Geschäften, die es in jeder Innenstadt gibt, mit schlechtem Wetter und vielen richtig schönen Ecken. Hast Du Dich zurechtgefunden?

Hinz: Na klar, bis zur Innenstadt geht’s ja immer nur geradeaus. Am schnellsten ist man hier glaube ich mit der Tram unterwegs. Die ist nicht nur zum Berufsverkehr proppevoll. Im Vergleich zu Rostock kostet das Einzelticket hier übrigens 80 Cent mehr – ist halt Westniveau.

Schulz: Mich würde an der Stelle interessieren, ob das bei den Museumspreisen ähnlich ist. Kassels Museen sollte man ja schon gesehen haben. Aber die haben ausnahmslos montags zu…

Hinz: Dabei werden die sogar von den Einheimischen empfohlen. Angeblich soll Kassel ja eine der höchsten Museumsdichten Europas haben. Und selbst hinter Wortungetümen wie Sepulkralkultur steckt wohl Spannendes. Was hast du denn noch als Pflichtprogramm auf dem Zettel?

Schulz: Die bekannten Sehenswürdigkeiten sollte man vielleicht wirklich mal gesehen haben. Ansonsten interessieren mich die kleinen Dinge am Wegesrand; finde ich eigentlich noch interessanter als die kulturellen „Leuchttürme“. Im Grunde liegen die Geschichten auf der Straße, bei unserem Streifzug wusste ich gar nicht, wo ich anfangen soll: Markthalle, Second Hand Shop, Plattenladen – alles kleine oder große Geschichten, die es wert wären, mal genauer hinzuschauen und sie aufzuschreiben. Und genau das habe ich jetzt vor.

Hinz: Und nach Feierabend empfehle ich den kulinarischen Streifzug durch die lokalen Kaltgetränke-Spezialitäten. Die ein oder andere interessante Kneipe haben wir ja schon gesichtet. Mir ist dabei aufgefallen, dass viele von ihnen mit Hütt-Bier werben. Aber ehrlich gesagt, vom Naturtrüben hatte ich mir mehr versprochen…

Schulz: Auch vom Dunklen… Hast Recht, am Bier müssen Sie arbeiten! Behaupte ich als jemand aus Krombacher-Land. Liebe Kasseler: Nehmen Sie’s uns nicht allzu übel, wir sind halt fremdbiersozialisiert. Wir hoffen natürlich auch auf das Verständnis von Kasselanern und Kasselänern.

Advertisements

Ein Gedanke zu “Streifzug am Wegesrand

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s