Dortmund-ABC

Von Maja Yüce und Kay Müller – Dortmund.

Was entdeckt man, wenn man als Gast nach Dortmund kommt? Unsere Tauschreporter Maja Yüce aus Kassel und Kay Müller aus Kiel haben zum Abschluss ihrer Zeit in der Stadt, Dortmund von A bis Z unter die Lupe genommen – mit einem Augenzwinkern.

A- wie Arsch. Wird in der Stadt gern gesagt, wir haben aber keinen gefunden.
B – wie Barmherzigkeit. Im Kaufhaus können Spender armen Kindern Geschenke kaufen. Der Wunsch von Precious (4): warme Schuhe. Zugreifen!

C – wie Container: Der Dortmunder bastelt daraus einen Adventskalender. Warum? Schön ist anders.

D – wie Dreck. Haben wir kaum gesehen. Respekt.

E – wie Edelmetall. Glänzende Kanaldeckel in der Fußgängerzone. Doll!

F – wie Fußball. BVB klar. Die ganze Stadt ist ein einziger Fanclub. Zum Glück.

G – wie Gelsenkirchen. Vergiss‘ es.

H – wie Hömma. Ein Dortmunder riet uns: „Fangt jeden Satz mit Hömma an – das hilft.“ Stimmt.

I – Ist das Gute nah? Ja, nirgendwo sind sich die Meere näher als in Dortmund: Auf einer Seite der Fußgängerzone ist Nordsee auf der anderen Beate Uhse aus Flensburg.

J – Ja! Schön ist, wenn man Dortmunder über ihre Stadt schwärmen hört.

K – wie Kultur. Gibt es viel. Konzerthaus, U, Fußballmuseum sind nur drei Beispiele.

L – wie laut. Ist Dortmund nicht – zumindest nicht so, wie wir dachten.
M – wie Medien. Dortmund hat ein Wirtschaftsmagazin mit dem Titel „GV-Magazin“, das nicht über Geschlechtsverkehr berichtet.

N – wie Nashorn. Geflügelte Nashörner irritieren Touristen, die im Netz aber alles finden übers Wappentier des Konzerthauses: #nashornderwoche.
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O – wie Original: Offiziell heißt es Signal Iduna Park- aber im Original bleibt es das Westfalenstadion.

P – wie Phoenixsee. Toll, was aus dem Stahlwerksgelände gemacht wurde. Eine Bitte: Baut nicht alles zu.

Q – wie Quatschen. Könnenseindortmund. „Kea wat ham wa malocht!“

R – wie Regen. Ja, reicht dann auch nach einer Woche.

S – wie Strom. Stein mit Vollausstattung heißt ein Kunstobjekt in der Kampstraße. Im dunklen Klotz kann man Handys aufladen. Cool.

T – wie Tradition. Was wäre Dortmund ohne?

U – wie U: Unglaublich ist der Blick von oben. Da habt Ihr was Schönes.

V – wie Verkehr. Hat Dortmund drauf. Mit Bus und Bahn ist man überall – und zwar schnell.

W – wie Weihnachtsbaum oder Wahrzeichen. Ab heute ist das in Dortmund wohl eins.

X – wie X-Mal hat uns Dortmund überrascht. Etwa mit der riesigen Wippe in der Innenstadt. Warum viele Spielgeräte, wenn auch eins ausreicht?

Y – wie… Dazu fällt uns nichts ein. Ist aber nicht schlimm, weil der Buchstabe auch im „Wörterbuch Ruhrpott-Deutsch“ fehlt.

Z – wie Zeche: Nirgendwo lernt man so viel über die Geschichte wie in der Zeche Zollern. Beeindruckend.

Ach so – und nochmal
W – wie Wiedersehen! Wer Dortmund für sich entdeckt hat, kommt wieder und weiß, dass es im Ruhrgebiet mehr als eine Perle im Revier gibt.

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